Kaufsucht

Schon vor hundert Jahren wurde erstmalig unter dem Begriff der Oniomanie (krankhafter Kauftrieb) ein exzessives Kaufen mit Krankheitswert beschrieben. In der heutigen Zeit hat sich ein breiteres Forschungsinteresse zum Thema "Kaufsucht" entwickelt. Obwohl es sich offiziell noch um keine anerkannte Krankheit handelt, leiden viele Personen unter einem impulsiven, unkontrollierten Kaufverhalten. Dabei geht es den Betroffenen meist nicht um das Besitzen der Güter, sondern um die Kaufhandlung an sich. Die Folgen der Kaufsucht reichen von hoher Verschuldung, sozialem Rückzug bis zur privaten Insolvenz.

Aggressive Marketingstrategien sowie die Möglichkeit des Onlineshoppings, und dadurch rund um die Uhr und ohne Rücksicht auf Ladenöffnungszeiten einkaufen zu können, hat das Problem der Kaufsucht verschärft.