Kokain

Kokain ist eine stark stimulierende Substanz mit einer aufputschenden Wirkung und einem hohen Abhängigkeitspotential.

Durch einen chemischen Prozess wird aus den Blättern des in Lateinamerika beheimateten Koka-Strauches Kokainhydrochlorid gewonnen, das als weisses oder gelbliches, kristallines Pulver - Kokain - bekannt ist. In der Szene wird Kokain auch Koka, Koks oder „Schnee“ genannt.

Der Kokastrauch gelangte im 18. Jahrhundert nach Europa. Später wurde das Hauptalkaloid chemisch isoliert und von der Pharmaindustrie zu Medizinalzwecken, wie zum Beispiel zur Lokalanästhesie, verwendet. Gleichzeitig begann der Aufstieg zur "Modedroge". Ab den 1970er-Jahren fanden das Kokain und seine Derivate (Freebase, Crack) auch einen festen Platz in der Drogenszene.

Kokain gehört zu den Stimulanzien, also zu jener Gruppe von Drogen, die eine aufputschende und leistungssteigernde Wirkung haben. Kokain wirkt schon in kleinen Dosen ausgesprochen stark und ist eine der am stärksten abhängig machenden Drogen.