Folgen der Kaufsucht

Oft kommt es zu finanziellen Problemen, von überzogenen Konten bis hin zum Konkurs. Daraus entwickelt sich oftmals ein Teufelskreis: Das Kaufen führt zu Scham und einem schlechten Gewissen wegen der finanziellen Konsequenzen. Daraus entsteht eine Tendenz der Verheimlichung, Rückzug und Vereinsamung, was wiederum einen erneuten starken Kaufdrang auslösen kann.

Vorwürfe von Seiten der Familie treffen den Betroffenen schwer und verstärken eine mögliche depressive Symptomatik (bis hin zu Suizidgedanken). Versuchen Sie unterstützend zu sein und Vorwürfe zu vermeiden. Dabei kann es helfen sich vor Augen zu führen, dass der/die Betroffene unter einer psychischen Störung leidet, die mit schwer bzw. kaum kontrollierbarem Verlangen einhergeht. Es ist hilfeich, wenn Sie sich bei Beratungsstellen bzw. beim Therapeuten des/der Betroffenen Ratschläge und Tipps holen, wie Sie am besten Unterstützung bieten können.