Allgemeine Informationen

Es gibt eine Vielzahl von Formen des Internetgebrauchs: von Surfen; Chatten und E-mailen, Diskussionsforen und Soziale Netzwerke bis zu Gamen, Internetshopping, Erotikdiensten und Wetten. Bei manchen Personen entwickelt sich die Internetaktivität zu einer Sucht.

Chatten, e-Mailen und soziale Netzwerke

In Chatrooms kommunizieren Menschen in Echtzeit via Internet miteinander. Dabei wird der Gesprächsbeitrag an einen bekannten oder unbekannten „Gesprächspartner“ in das Eingabefeld eingetippt und abgeschickt, worauf dieser wiederum mit einer Nachricht - einer E-Mail - reagieren kann. Bestimmte Websites (bsp. Schüler-VZ oder facebook) bieten hierbei eine organisierte Plattform, um Kontakte oder Soziale Netzwerke im Internet zu knüpfen und zu unterhalten. Auf einer selbst gestalteten Profilseite können Nachrichten verschickt und empfangen werden, die Kontakte verwaltet und Fotos oder Videos eingestellt werden. Gefahren bestehen hierbei insbesondere durch die Bekanntgabe und den Missbrauch persönlicher Daten und durch unerwünschte oder verletzende Kontaktmöglichkeiten (Mobbing, Stalking).

Gamen

Online- und Computerspiele sind aktuell besonders bei Jugendlichen eine attraktive Freizeitbeschäftigung. Spielerinnen und Spielern wird im Internet weltweit und rund um die Uhr eine unerschöpfliche und vielseitig zu gestaltende virtuelle Welt geboten.

Anzeichen ener Internetsucht können sein:

  • Die Gedanken kreisen zunehmend um die Internetnutzung.
  • Es wird immer mehr Zeit vor dem PC verbracht.
  • Es gelingt nicht mehr, die Internetaktivitäten zu unterbrechen oder ganz sein zu lassen.

Während das Surfen, Chatten, Gamen immer mehr Raum einnehmen, treten andere Lebensbereiche in den Hintergrund. Häufige Folgen der Internetsucht sind:

  • Schulische oder berufliche Probleme.
  • Konflikte im Umfeld, beispielsweise mit Angehörigen oder dem Partner/der Partnerin.

Wussten Sie,

  • dass Männer, insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene, die Hauptnutzer des Internets sind, wobei sie im Internet vor allem Computerspiele spielen, umgangssprachlich „gamen“. Mädchen und Frauen nutzen das Internet vor allem für Sozialkontakte per Mails und Chat.
  • dass 54% der Jugendlichen täglich zwei Stunden und mehr am Computer verbringen (Untersuchung zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Basel-Stadt).

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